Wir haben uns angewöhnt, die Sphäre der Künste als friedfertige Gegenkraft zu stillen Kulturkämpfen und blutigen Unterwerfungs- ja, Auslöschungskriegen zu deklarieren. Geltungssucht und immer wieder als erfolgreich erwiesener Opportunismus lassen mehr und mehr Künstler zu Kulturkämpfern werden. Also gilt es, die innere Logik der Kulturkämpfe möglichst sinnfällig darzustellen und dann den Künstlern, Philosophen und intellektuellen Wissenschaftlern abzuverlangen, dass sie den Zeitgenossen den Weg aus der Kulturkrampferei eröffnen: Kulturelle Identität zu behaupten ist nur möglich, wenn man weiß, wovon man sich unterscheiden will.
Zentrale Akteure: Bazon Brock, Dr. Rainer Gabriel, Prof. Dr. Ulrich Heinen
01. März, Samstag, 18:00 Uhr
Vor Ort oder online