Öffnungszeiten des Museums:
Dienstag bis Sonntag
11:00 – 18:00 Uhr
Montags geschlossen

Rahmenprogramm zur Ausstellung
HERMANN NITSCH. 1960 – 1965

MEINE 1960ER JAHRE

Gesprächsreihe in Kooperation
mit und im Palais Coburg Residenz,
Coburgbastei 4, Wien 1

EINTRITT FREI, Beginn: 18.30 Uhr

Donnerstag, 23. April 2026

ROBERT MENASSE

im Gespräch mit
Klaus Albrecht Schröder

Robert Menasse  – 1954 in Wien geboren – zählt zu den wichtigsten politischen Intellektuellen und Schriftstellern Europas. In seinen Romanen und Essays verbindet er literarische Form mit scharfer Analyse der Gegenwart – insbesondere der europäischen Idee. Sein vielfach ausgezeichneter Roman „Die Hauptstadt“ machte erstmals die Institutionen Europas zum literarischen Schauplatz. Menasse denkt Literatur als kritische Reflexion von Macht, Geschichte und politischer Verantwortung. Er ist eine der profiliertesten Stimmen im Diskurs über Europa, Demokratie und die Zukunft unserer Gesellschaft.

Mittwoch, 6. Mai 2026 

MICHAEL KÖHLMEIER

im Gespräch mit
Klaus Albrecht Schröder

Michael Köhlmeier ist einer der großen Erzähler der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Mit unverwechselbarer Stimme verbindet er Mythen, Märchen und Geschichte mit den existenziellen Fragen der Gegenwart. Seine Romane, Erzählungen und Vorträge zeichnen sich durch Klarheit und eine große erzählerische Souveränität aus. Köhlmeier – 1949 in Vorarlberg geboren – ist ein Meister des Erzählens und Nacherzählens – seine Sprache ist zugleich archaisch und zeitgenössisch. Er gehört zu jenen Autoren, die Literatur als lebendige Form des Denkens und Erinnerns begreifen.

Mittwoch, 20. Mai 2026

URSULA PASTERK

im Gespräch mit
Klaus Albrecht Schröder

Ursula Pasterk (geb. 1944) hat als Kulturmanagerin und Politikerin das kulturpolitische Leben von Wien wesentlich mitgestaltet und mitgeprägt und zählt zu den legendärsten Kultur Stadträtinnen, die Wien je hatte. 1979 engagierte sie der Wiener Kulturstadtrat Helmut Zilk als kulturpolitische Beraterin. Vier Jahre später begleitete Pasterk in dieser Funktion Zilk für einige Monate in das Bundesministerium für Unterricht und Kunst. Mit seiner Bestellung zum Bürgermeister und Landeshauptmann der Stadt Wien wurde Ursula Pasterk Intendantin der Wiener Festwochen. Im Dezember 1987 avancierte Pasterk zur amtsführenden Stadträtin für Kultur. Dieses Amt bekleidete sie bis 1996 und initiierte das Festival „wien modern“ und die „Kunsthalle Wien“ und erweiterte den Wiener Musiksommer. In ihrer Amtszeit wurde auch das Jüdische Museum in Wien gegründet.

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